18 June 2026, 10:00

Kölner Wärmepumpen-Spezialist Wegatech Greenergy stellt nach 13 Jahren den Betrieb ein

Insolvenzverfahren von Wegatech scheitern - Kündigungen von Mitarbeitern zum Jahresende

Kölner Wärmepumpen-Spezialist Wegatech Greenergy stellt nach 13 Jahren den Betrieb ein

Kölner Installationsfirma Wegatech Greenergy GmbH stellt Betrieb ein

Die in Köln ansässige Installationsfirma Wegatech Greenergy GmbH wird nach gescheiterten Bemühungen um neue Investoren geschlossen. Das auf Wärmepumpen und komplette Energiesysteme spezialisierte Unternehmen wird den Großteil seiner Belegschaft ab dem 1. Januar 2023 entlassen. Der Insolvenzverwalter, die Kanzlei HWD Rechtsanwälte, bestätigte die Schließung und Abwicklung des Betriebs.

Wegatech hatte im Oktober 2022 Insolvenz angemeldet – zu diesem Zeitpunkt beschäftigte das Unternehmen noch rund 200 Mitarbeiter. Seit seiner Gründung im Jahr 2010 hatte das Unternehmen über 4.000 Projekte realisiert, bevor es in die finanzielle Krise geriet. Rechtsanwalt Jörg Gollnick, der den Insolvenzverwalter vertritt, führte das Scheitern auf interne strukturelle Probleme sowie auf die schwierige wirtschaftliche Lage in der Branche zurück.

Versuche, während des Insolvenzverfahrens Investoren zu gewinnen, scheiterten an den hohen Sanierungskosten. In der Folge wird der Betrieb nun vollständig abgewickelt. Die meisten Beschäftigten werden das Unternehmen im Januar verlassen, ein kleines Team bleibt jedoch bis April, um noch ausstehende Projekte abzuschließen.

Die entlassenen Mitarbeiter erhalten ab dem 1. Januar Arbeitslosengeld. Die verbleibenden Angestellten werden weiterhin aus der Insolvenzmasse bezahlt. Es gab Bedenken wegen ausstehender Gehälter für Dezember, doch die Bundesagentur für Arbeit wird voraussichtlich diese Löhne übernehmen.

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Mit der Schließung endet die 13-jährige Geschichte von Wegatech im Bereich der Erneuerbare-Energien-Installationen. Die Abwicklung des Unternehmens erfolgt unter der Aufsicht von HWD Rechtsanwälte. Die betroffenen Mitarbeiter werden während des Übergangs auf staatliche Unterstützung angewiesen sein.

Quelle