30 April 2026, 04:02

Jugendkonferenz in NRW diskutiert Frieden und Extremismus mit 200 jungen Stimmen

Gruppe von Menschen, die sich die Hände schütteln, um einen Podium mit Mikrofonen und Papieren auf einem Tisch, vor einem Publikum, mit Plakaten an der Wand und Gegenständen auf dem Dach und der rechten Seite.

Jugendkonferenz in NRW diskutiert Frieden und Extremismus mit 200 jungen Stimmen

Zweite Jugendkonferenz der Westfälischen Friedensgespräche in Nordrhein-Westfalen

Am 1. Oktober 2025 fand in Nordrhein-Westfalen die zweite Jugendkonferenz der Westfälischen Friedensgespräche statt. Über 200 junge Menschen kamen zusammen, um über Frieden, Extremismus und die europäische Zusammenarbeit zu diskutieren. Die Veranstaltung gab ihnen die Möglichkeit, den Dialog über internationales Verständnis aktiv mitzugestalten.

Die Konferenz setzte auf ein interaktives Format: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten über zentrale Themen abstimmen und die Diskussionen lenken. Vorträge, Podiumsdiskussionen und Fragerunden mit Expertinnen und Experten bildeten das Herzstück des Programms. Die Jugendlichen befragten Fachleute zu Fragen wie Extremismusprävention, der Rolle junger Menschen in der Friedenssicherung und grenzüberschreitender Zusammenarbeit.

Als Gäste nahmen Gonca Türkeli-Dehnert, Staatssekretärin im Ministerium für Kultur und Wissenschaft, sowie Dr. Andreas Hollstein, Polonia-Beauftragter des Landes Nordrhein-Westfalen, an der Veranstaltung teil. Auch Vertreter aus der Wirtschaft wie Mareike Boccola von der Hauschild GmbH & Co. KG und Julius Dittmann von der Titus GmbH bereicherten die Podiumsdiskussionen mit ihren Beiträgen.

Im Mittelpunkt stand dabei, jungen Menschen eine Stimme zu geben. Durch Abstimmungen und offene Gespräche halfen sie, die Schwerpunkte der Konferenzagenda zu setzen. Ziel war es, generationenübergreifend Brücken zu schlagen und gleichzeitig reale Herausforderungen im Friedensaufbau anzugehen.

Die Jugendkonferenz endete mit einem klaren Signal: Die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer hinterließen ihre Spuren für die künftige Ausrichtung der Westfälischen Friedensgespräche. Ihre Impulse zu Extremismus, europäischer Einheit und Jugendbeteiligung fließen in die laufenden politischen Debatten ein. Die Veranstaltung unterstrich einmal mehr die wichtige Rolle junger Menschen bei der Entwicklung nachhaltiger Lösungen für einen dauerhaften Frieden.

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