Jordana Brewster über Fast & Furious-Finale und Paul Walkers Vermächtnis
Klemens GorlitzJordana Brewster über Fast & Furious-Finale und Paul Walkers Vermächtnis
Jordana Brewster nahm kürzlich an der Vorführung zum 25-jährigen Jubiläum von The Fast and the Furious in Cannes teil. Dort traf sie auf Mitglieder des Original-Casts sowie auf Meadow, die Tochter des verstorbenen Paul Walker. Die Schauspielerin verkörpert seit zwei Jahrzehnten in sieben Filmen der Reihe die Rolle der Mia Toretto.
Ihren ersten gemeinsamen Auftritt mit Paul Walker hatte Brewster im Originalfilm von 2001, wobei sie seine praktischen Fahrkünste und seine Leidenschaft für Autos lobte. Die Chemie zwischen den beiden vor der Kamera prägte maßgeblich den frühen Ton der Filmreihe.
Nun hofft sie, dass der angeblich letzte Teil, Fast Forever, wieder mehr auf echte Stunts setzt. Ihrer Meinung nach fehlt beim Drehen vor Greenscreens die Spannung echter Action. Der zunehmende Einsatz von CGI in der Reihe habe für sie die Dreharbeiten weniger erfüllend gemacht.
Für die Zukunft wünscht sich Brewster, dass Mia in ihrem letzten Auftritt selbst die Zügel in die Hand nimmt. Jahrelang reagierte die Figur oft nur auf Ereignisse, statt sie aktiv zu gestalten. Zudem regt sie an, Mias Leben als Mutter zu vertiefen – ein Handlungsstrang, der in Fast Five kurz angerissen wurde, als die Figur schwanger war, aber trotzdem mitten im Geschehen stand.
Die Schauspielerin hat ihre Rückkehr für den elften und vermutlich letzten Film der Reihe bestätigt. Nach 25 Jahren in der Rolle brennt sie darauf zu sehen, wie Mias Reise endet.
Brewsters Aussagen spiegeln den Wunsch wider, zu den Wurzeln der Reihe zurückzukehren und gleichzeitig Mias Charakter weiterzuentwickeln. Der finale Film könnte praktische Stunts mit tiefergehender Figurenentwicklung verbinden. Die Fans dürfen sich auf ihr Comeback in Fast Forever freuen – und damit auf das Ende einer Ära für die langjährige Filmreihe.






