Innovationszentrum Düren: ATP startet konkrete Planung für Leuchtturmprojekt
Luitgard RitterInnovationszentrum Düren: ATP startet konkrete Planung für Leuchtturmprojekt
Die Pläne für das neue Innovationszentrum Düren (ICD) nehmen unter der Leitung von ATP architekten ingenieure nun konkrete Formen an. Das Büro wurde von der WIN.DN GmbH als Generalplaner beauftragt und startet damit die detaillierte Entwurfsarbeit. Das Leuchtturmprojekt soll im Herzen des entstehenden Innovationsquartiers Düren einen Ort für Zusammenarbeit, Forschung und praxisnahes Lernen schaffen.
Das ICD wird das Zentrum des 11,5 Hektar großen Innovationsquartiers Düren (IQD) bilden, einer bedeutenden städtebaulichen und wirtschaftspolitischen Entwicklungszone. Hier sollen Unternehmen, Forscher und Start-ups zusammenkommen, um zukunftsweisende Lösungen zu entwickeln. Das Gebäude bietet flexible Räume für Prototyping, angewandte Forschung und Innovationsprojekte sowie spezielle Bereiche für Gründerteams.
Winfried Kranz-Pitre, Geschäftsführer der WIN.DN GmbH, beschreibt das ICD als einen Ort des Machens, Lernens und der Teamarbeit. Matthias Koch, Geschäftsführer von ATP, ergänzt, dass das Gebäude als Katalysator für kreative Prozesse wirken werde. Über die professionelle Zusammenarbeit hinaus wird das Zentrum auch einen Erlebnis-Lernraum für Jugendliche umfassen, in dem sie MINT-Fächer und Unternehmergeist erkunden können.
ATP wird das Projekt mit digitalen und nachhaltigen Planungsmethoden leiten, darunter Building Information Modeling (BIM). In der aktuellen Phase finden Workshops und empirische Bedarfsanalysen statt, um sicherzustellen, dass das Design den Anforderungen zukünftiger Nutzer entspricht. Die Finanzierung des ICD stammt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, dem Wirtschaftsministerium Nordrhein-Westfalen sowie aus der rheinischen Braunkohlerevier-Region.
Das ICD soll zu einem zentralen Innovationstreiber in Düren werden und moderne Infrastruktur für Forschung, Bildung und Wirtschaftsförderung bieten. Mit dem nun beginnenden Planungsprozess für den Bau setzt das Projekt auf nachhaltige Praktiken und digitale Werkzeuge, um einen dynamischen Raum für die Zukunft der Region zu gestalten.






