06 June 2026, 14:01

Hunderte protestieren in Düsseldorf gegen AfD-Podiumsdiskussion zu Remigration

Kein AfD-Event in Düsseldorf ohne Gegendemo

Hunderte protestieren in Düsseldorf gegen AfD-Podiumsdiskussion zu Remigration

Am Montagabend (4. November) fand vor dem Bachsaal in Düsseldorf eine Gegenkundgebung statt. Über hundert Menschen versammelten sich, um gegen eine Podiumsdiskussion der AfD zu protestieren. Die Veranstaltung unter dem Titel „Rettet die Remigration, um den Sozialstaat zu retten?“ zählte die AfD-Politiker Maximilian Knerler und Marco Vogt zu den Rednern.

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Die AfD hatte die Diskussion im Bürgerhaus Bilk organisiert, nachdem bereits am 22. Oktober eine ähnliche Veranstaltung im Castello Reisholz stattgefunden hatte. Diese war von Störungen begleitet gewesen, darunter Lärmattacken und Stinkbomben.

Das lokale Bündnis Düsseldorf stellt sich quer (DSSQ) führte die Gegenproteste unter dem Motto „Wir pfeifen die AfD ab!“ an. Unterstützt wurde es von Gruppen wie „Omas gegen Rechts“ sowie zahlreichen Düsseldorfer Bürgerinnen und Bürgern. Die Demonstranten zeigten ihren Widerstand mit Trillerpfeifen, Sprechchören und lauten Rufen – besonders immer dann, wenn AfD-Mitglieder an den Fenstern erschienen.

Die Polizei bestätigte später, dass die AfD-Veranstaltung ohne weitere Zwischenfälle zu Ende ging. Berichten zufolge überstieg die Zahl der Gegenprotestierenden durchgehend die der AfD-Teilnehmenden in der Stadt. Die Kundgebung endete ohne Festnahmen oder größere Auseinandersetzungen. Die AfD-Diskussion fand wie geplant statt, allerdings vor dem Hintergrund anhaltender Proteste. Die Gegenprotestierenden blieben den ganzen Abend über sichtbar und lautstark präsent.

Quelle