18 April 2026, 06:02

Höhscheider Lutherkirche stellt 2030 Gottesdienste ein – doch bleibt sie lebendig

Eine Gruppe von Menschen in einer Kirche, einige sitzen und andere stehen auf einer Treppe, mit einer Person, die rechts eine Kamera hält; von der Decke hängt ein Kronleuchter, und an den Wänden hängen Gemälde.

Höhscheider Lutherkirche stellt 2030 Gottesdienste ein – doch bleibt sie lebendig

Die Lutherische Kirche in Höhscheid wird ab 2030 keine regelmäßigen Gottesdienste mehr abhalten. Die Entscheidung fällt angesichts stark gestiegener Instandhaltungskosten, die die finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde übersteigen. Trotz dieser Veränderung bleibt das Gebäude ein Zentrum für kulturelle und gemeindliche Aktivitäten.

Seit über 30 Jahren unterstützt der Lutherische Kirchenbauverein die Höhscheider Kirche durch Spenden und ehrenamtliche Arbeit. Die Beiträge belaufen sich auf mehr als eine Million Euro. Doch die wachsenden Kosten für die Unterhaltung machen es der Gemeinde unmöglich, den Standort weiterhin für Gottesdienste zu nutzen.

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Die Kirche wird jedoch nicht vollständig geschlossen. Stattdessen verlagert sie ihren Schwerpunkt auf Musikveranstaltungen, kulturelle Events und Treffen für die lokale Gemeinschaft. Sowohl die Gemeinde als auch der Verein betonen ihr Engagement, das historische Gebäude zu erhalten. Gleichzeitig soll seine Rolle als offener Raum für Kunst, Aufführungen und gesellschaftlichen Austausch gestärkt werden.

Zwischen den beiden Gruppen laufen bereits Gespräche. Ihr gemeinsames Ziel ist ein nachhaltiges Konzept für die Zukunft der Kirche. Gemeinsam wollen sie Wege finden, um ihren kulturellen und architektonischen Wert zu bewahren und gleichzeitig die finanziellen Herausforderungen zu meistern.

Das Ende der regelmäßigen Gottesdienste ab 2030 markiert einen tiefgreifenden Wandel für die Höhscheider Kirche. Dennoch bleibt das Gebäude als Veranstaltungsort für Konzerte, Ausstellungen und öffentliche Events aktiv. Gemeinde und Verein werden eng zusammenarbeiten, um seine langfristige Nutzung als wertvolle Gemeinschaftseinrichtung zu sichern.

Quelle