Herbst in Bonn: Warum jetzt mehr Vorsicht im Straßenverkehr gefragt ist
Tassilo HeßHerbst in Bonn: Warum jetzt mehr Vorsicht im Straßenverkehr gefragt ist
Herbst in Bonn: Kühlere Temperaturen, kürzere Tage – und neue Gefahren im Straßenverkehr
Der Herbst hat in Bonn Einzug gehalten – mit sinkenden Temperaturen und kürzeren Tagen. Mit helleren Morgenstunden, aber früher einsetzender Dunkelheit verschlechtern sich die Straßenverhältnisse, was Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger vor neue Herausforderungen stellt.
Der Jahreszeitenwechsel erfordert von allen Verkehrsteilnehmern erhöhte Vorsicht. Autofahrer sollten prüfen, ob ihre Beleuchtung funktioniert, und diese auch tagsüber einschalten, um bei trübem Wetter besser gesehen zu werden. Nasse Blätter auf der Fahrbahn – besonders nach Regen – können zu Rutschgefahr führen, daher ist eine angepasste Geschwindigkeit entscheidend.
Auch Wildunfälle häufen sich im Herbst. Fahrende müssen an Wildwechsel-Schildern besonders aufmerksam sein und das Tempo drosseln. Wer noch mit Sommerreifen unterwegs ist, sollte umgehend auf Winterreifen umsteigen – schon bei 7 °C verlieren Sommerreifen an Haftung. Bei einer Notbremsung aus 50 km/h kommt ein Auto mit Winterreifen nach etwa 35 Metern zum Stehen, mit Sommerreifen erst nach rund 45 Metern.
Bei Nebel ist besondere Umsicht gefragt: Abstände zum Vordermann vergrößern, Abblendlicht nutzen und die Geschwindigkeit bei unter 50 Metern Sichtweite auf maximal 50 km/h begrenzen. Radfahrer und Fußgänger müssen ebenfalls für gute Sichtbarkeit sorgen – durch reflektierende Kleidung, Beleuchtung oder Reflektoren.
Die Jahreszeit bringt für alle auf der Straße erhöhte Risiken mit sich. Durch angepasstes Fahrverhalten, regelmäßige Fahrzeugkontrollen und gute Sichtbarkeit lassen sich Unfälle vermeiden. Wachsamkeit und Vorbereitung helfen, Bonns Straßen im Herbst und Winter sicherer zu machen.






