"Helden" von Active Player NK feiert rauschende Premiere am Heimathafen Neukölln
Klemens Gorlitz"Helden" von Active Player NK feiert rauschende Premiere am Heimathafen Neukölln
Das junge Kollektiv Active Player NK feiert am Heimathafen Neukölln die Premiere seines neuen Stücks Helden
In ihrer neuesten Produktion Helden setzt sich die Gruppe intensiv mit den Begriffen Mut, Stärke und Heldentum auseinander – und hinterfragt dabei gängige Vorstellungen dieser Konzepte. Geschrieben und aufgeführt von den jungen Mitgliedern selbst, speist sich das Stück aus ihren persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen.
Unter der Leitung von Mohammad Eliraqui entstand das Projekt mit einem besonderen Fokus auf Authentizität und Ehrlichkeit. Die Choreografie, zu der auch Kampfszenen und Tänze gehören, wurde von Lujain Mustafa gestaltet. Gemeinsam schufen sie eine Inszenierung, die philosophische Reflexionen, scharfe Gesellschaftskritik und schwarzen Humor verbindet – etwa in einer Szene, die den Kapitalismus auf die Schippe nimmt.
Jede Darstellerin und jeder Darsteller bringt dabei eine eigene Perspektive auf die zentrale Frage ein: Was macht einen Helden aus? Die Gruppe beleuchtet Heldentum aus verschiedenen Blickwinkeln, dekonstruiert den Begriff ebenso wie sie ihn feiert. Das Publikum reagierte begeistert und honorierte die jungen Künstler:innen mit stehenden Ovationen für ihre Kreativität und ihren Mut auf der Bühne.
Active Player NK arbeitet ohne klassische Vorsprechen. Stattdessen werden die Teilnehmer:innen per Losverfahren ausgewählt – eine Methode, die eine vielfältige Mischung aus Stimmen und Hintergründen garantiert. Am Heimathafen Neukölln bietet das Kollektiv zudem kostenlose Workshops in Schauspiel, Regie und kreativem Experimentieren für junge Menschen an.
Helden ist ein Beweis für den kollaborativen Geist und den künstlerischen Ehrgeiz des Kollektivs. Die Produktion gibt jungen Performern eine Plattform, um ihre Ideen auszudrücken, und fesselt das Publikum mit dynamischem, zum Nachdenken anregendem Inhalt. Gleichzeitig unterstreicht sie das kreative Potenzial einer inklusiven, auf Zufallsauswahl basierenden Kunstteilhabe.






