Heimwatt rettet 60 Jobs durch Übernahme der insolventen EGT Energiegewinner Technik
Klemens GorlitzHeimwatt rettet 60 Jobs durch Übernahme der insolventen EGT Energiegewinner Technik
Heimwatt GmbH übernimmt insolvente EGT Energiegewinner Technik GmbH und sichert 60 Arbeitsplätze
Die Heimwatt GmbH hat die EGT Energiegewinner Technik GmbH übernommen, nachdem das Unternehmen im Juli Insolvenz angemeldet hatte. Durch den Deal bleiben alle 60 Arbeitsplätze bei EGT erhalten, zugleich markiert die Übernahme für Heimwatt eine strategische Expansion in den B2B-Markt. Der Insolvenzverwalter Andreas Amelung betonte, der Erhalt der Arbeitsplätze sei das zentrale Ziel des Verfahrens gewesen.
Die EGT Energiegewinner Technik GmbH, eine Tochter der Energiegewinner eG, war 2017 gegründet worden. Die Muttergesellschaft Energiegewinner eG hatte bereits im November 2023 aufgrund finanzieller Schwierigkeiten Insolvenz beantragt. Am 2. Juli 2024 folgte EGT diesem Schritt und reichte seinen Insolvenzantrag beim Landgericht Köln ein.
Der Rechtsanwalt Andreas Amelung von der AHW Insolvenzverwaltung begleitete das Verfahren für beide Unternehmen. Die Vermögensübertragung wurde durch die Beratungsfirma Adwin Consulting unterstützt, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten. Gemäß der Vereinbarung übernimmt Heimwatt GmbH – spezialisiert auf Photovoltaik und Wärmepumpen – alle 60 Mitarbeiter von EGT.
Für Heimwatt, das derzeit 120 Beschäftigte zählt und kürzlich eine Niederlassung in Köln eröffnet hat, stellt die Übernahme einen wichtigen Schritt zur Stärkung seines B2B-Geschäfts dar. Hubert Vienken, Vorstandsmitglied der Energiegewinner eG und Geschäftsführer von EGT, war in die Verhandlungen eingebunden.
Die Übernahme ermöglicht es Heimwatt, seine Marktpräsenz auszubauen, während gleichzeitig die Arbeitsplätze bei EGT gesichert werden. Nach monatelangen Insolvenzverfahren, in denen der Verwalter die Stabilität der Belegschaft priorisierte, gehen beide Unternehmen nun unter der erweiterten Geschäftsstruktur von Heimwatt in die Zukunft.






