12 April 2026, 02:02

Hamm wird zum Logistikdrehkreuz: METRANS steigt bei EANG ein und plant Trimodal-Terminal

Güterzug fährt auf Schienen neben einer Stadt, mit Strommasten und Kabeln daneben, Gebäuden und Bäumen im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Hamm wird zum Logistikdrehkreuz: METRANS steigt bei EANG ein und plant Trimodal-Terminal

Hamm soll zu einem zentralen Logistikdrehkreuz werden, nachdem die METRANS Deutschland GmbH zugesagt hat, 27 Prozent der Anteile an der EANG zu übernehmen. Die Vereinbarung, die auf der ersten Sitzung des Stadtrats am 3. November zur Abstimmung steht, markiert einen wichtigen Schritt bei der Umwandlung des alten Rangierbahnhofs der Stadt in ein modernes Güterterminal. Lokale Verantwortliche betonen, dass die Investition der Region langfristige wirtschaftliche Vorteile bringen werde.

Im Mittelpunkt des Projekts steht der ehemalige Rangierbahnhof in Hamm, der zu einem hochmodernen Trimodal-Terminal ausgebaut werden soll. Seine zentrale Lage in Kombination mit dem einfachen Zugang zu Seehäfen und Binnenwasserstraßen macht den Standort ideal, um Schienen-, Straßen- und Wasserwegsnetze zu verknüpfen.

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METRANS, eine Tochtergesellschaft der HHLA, ist spezialisiert auf nachhaltige Schienenlogistik. Geschäftsführer Peter Kiss hob die Rolle Hamm als zukünftigen westlichen Knotenpunkt im europäischen Netz des Unternehmens hervor. Die Partnerschaft steht im Einklang mit der Initiative "Multi Hub Westfalen", die darauf abzielt, die Verkehrsinfrastruktur der Region zu stärken.

Oberbürgermeister Marc Herter begrüßte die Vereinbarung als "Grundstein für nachhaltiges Wachstum und neue wirtschaftliche Chancen". Der Stadtrat wird die Änderung der Gesellschafterstruktur in seiner konstituierenden Sitzung im nächsten Monat offiziell beschließen – vorausgegangen war eine Absichtserklärung, die zwischen der Stadt Hamm und METRANS unterzeichnet wurde.

Mit dem Einstieg von METRANS in Höhe von 27 Prozent bei der EANG rückt das Vorhaben näher, Hamm zu einem bedeutenden Logistikstandort auszubauen. Die Entwicklung des Terminals soll die Schienengüterverbindungen in ganz Europa stärken und gleichzeitig die lokale Wirtschaft fördern. Die Zustimmung des Rates im November wird die nächste Phase des Plans besiegeln.

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