Großrazzia in NRW: 100 Beamte decken Lohnverstöße und Schwarzarbeit auf
Tassilo HeßGroßrazzia in NRW: 100 Beamte decken Lohnverstöße und Schwarzarbeit auf
Mehr als 100 Kontrollbeamte führten am 13. März 2025 eine groß angelegte Überprüfung in mehreren Kreisen Nordrhein-Westfalens durch. Ziel der Aktion waren Betriebe in Köln, Bonn, Leverkusen und den umliegenden Gebieten, um die Einhaltung der Arbeitsgesetze zu überprüfen.
Insgesamt wurden 44 Unternehmen und 142 Beschäftigte kontrolliert. Allein in Köln standen 13 Firmen und 47 Arbeitnehmer im Fokus der Beamten. In Bonn wurden fünf Betriebe und 26 Personen überprüft, in Leverkusen fünf Unternehmen und neun Beschäftigte.
Im Rhein-Erft-Kreis wurden fünf Betriebe und 21 Personen geprüft, im Rheinisch-Bergischen Kreis sechs Unternehmen und zwölf Beschäftigte. Im Rhein-Sieg-Kreis kontrollierten die Behörden neun Betriebe und 37 Arbeitnehmer, im Oberbergischen Kreis sechs Unternehmen und 16 Personen.
Bei den Kontrollen deckten die Beamten mehrere Verstöße auf. Neun Arbeitgeber hatten die gesetzlich vorgeschriebenen Stundenaufzeichnungen nach dem Mindestlohngesetz nicht ordnungsgemäß geführt. Zudem arbeiteten sieben Personen illegal in Restaurants oder Imbissen.
Die Überprüfungen zeigten Lücken bei der Einhaltung von Lohn- und Beschäftigungsvorschriften auf. Die Behörden stellten fehlende Aufzeichnungen und nicht gemeldete Arbeitskräfte fest – vor allem in gastronomischen Betrieben. Je nach Ergebnis der Ermittlungen könnten weitere Maßnahmen folgen.






