31 May 2026, 12:01

Großbrand in Neukirchen-Vluyn: 13-stündiger Einsatz gegen lodernde Scheune

Großbrand in Neukirchen-Vluyn: Anstrengender Einsatz über 17 Stunden + Folgelöscharbeiten bis zum nächsten Tag (Endbericht)

Großbrand in Neukirchen-Vluyn: 13-stündiger Einsatz gegen lodernde Scheune

Großbrand in Neukirchen-Vluyn: Scheune steht in Flammen

In den frühen Morgenstunden des Freitags brach in Neukirchen-Vluyn ein schwerer Scheunenbrand aus. Gegen 04:40 Uhr rückten Rettungskräfte zur Heckrathstraße aus, nachdem dicke Rauchwolken und meterhohe Flammen gemeldet worden waren. Das Feuer hatte ein 19 mal 10 Meter großes Gebäude erfasst und löste einen Großeinsatz der örtlichen Wehren aus.

Als die Feuerwehr eintraf, stand die Scheune bereits vollständig in Flammen, die mehrere Meter hoch schlugen. Die gesamte Feuerwehr Neukirchen-Vluyn wurde unter dem Stichwort „B4 – Landwirtschaft“ alarmiert und ging sofort aus mehreren Richtungen gegen das Feuer vor. Mit fünf C-Hohlstrahlrohren und zwei Monitorstrahlrohren kämpften die Einsatzkräfte gegen die extreme Hitze.

Teile des Daches und ein Giebel stürzten unter der Glut ein. Aus Sicherheitsgründen rissen die Kräfte den verbleibenden Giebel gezielt ab, um weitere Gefahren zu verhindern. In der Nähe befindliche Hühner wurden gekühlt, um sie vor den extremen Bedingungen zu schützen.

Das Technische Hilfswerk (THW) aus Moers unterstützte mit einem Radlader, um Stroh aus dem brennenden Gebäude zu räumen. Brandgut wurde ins Freie gezogen und auf angrenzenden Feldern gelöscht – ein Prozess, der sich aufgrund der großen Mengen stundenlang hinzog. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) aus Kamp-Lintfort versorgte die erschöpften Einsatzkräfte mit Verpflegung.

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Erst um 17:15 Uhr konnte das Feuer offiziell als gelöscht gemeldet werden, doch die Kräfte blieben vor Ort. Später aufsteigender Rauch erforderte weitere Kontrollen und Maßnahmen, um die vollständige Sicherheit zu gewährleisten.

An der Operation waren Feuerwehr, THW und das Rote Kreuz in abgestimmter Zusammenarbeit beteiligt. Nach fast 13 Stunden war der Brand zwar unter Kontrolle, doch Nacharbeiten dauerten an, um ein Wiederaufflammen zu verhindern. Die Brandursache wird noch ermittelt.

Quelle