Graffiti-Workshop in Enger: Wie 24 Schüler mit Kunst soziale Werte lernen
Klemens GorlitzGraffiti-Workshop in Enger: Wie 24 Schüler mit Kunst soziale Werte lernen
Graffiti-Workshop für 24 Schüler in Enger: Kunst fördert soziales Miteinander
In Enger fand kürzlich in einer kirchlichen Einrichtung ein Graffiti-Workshop für 24 Schüler statt. Das Projekt sollte positives Sozialverhalten stärken und zugleich das langjährige Energy-Kids-Programm der Schule erweitern. Finanziert wurde die kreative Veranstaltung von der Osthushenrich-Stiftung.
Die Grundschule Enger-Mitte bildet seit über zehn Jahren sogenannte Energy-Kids aus – Schüler, die als Streitschlichter fungieren. Im Mittelpunkt des Programms stehen gewaltfreie Konfliktlösung, Teamarbeit und Eigenverantwortung. Der aktuelle Workshop knüpfte an diese Werte an, indem er künstlerisches Schaffen mit sozialem Lernen verband.
Der freiberufliche Künstler Juri Lobunko, bekannt für die Gestaltung des Engeraner Kleinbahnhofs, leitete die Session. Gemeinsam mit dem Evangelischen Jugend- und Kinderzentrum organisierte die Schule die Veranstaltung, um Fähigkeiten wie Teamgeist, Selbstwirksamkeit und Perspektivwechsel zu fördern.
Die Schüler gestalteten Kunstwerke zu Themen wie Vielfalt, Solidarität und Gewaltfreiheit. Das Projekt sollte zudem kulturelle Teilhabe erweitern und Kreativität anregen – ganz im Sinne der Energy-Kids-Initiative.
Der Workshop bot den Kindern eine praktische Möglichkeit, soziale und künstlerische Kompetenzen zu entwickeln. Dank der Unterstützung der Osthushenrich-Stiftung unterstrich die Schule damit ihr Engagement für werteorientiertes Lernen. Die Initiative trägt dazu bei, die Reichweite des Energy-Kids-Programms in Enger weiter auszubauen.






