Gewerkschaft NGG kämpft für faire Löhne und Arbeitszeiten in der Gastronomie während der WM
Klemens GorlitzGewerkschaft NGG kämpft für faire Löhne und Arbeitszeiten in der Gastronomie während der WM
Gewerkschaft NGG in Krefeld-Neuss fordert faire Behandlung von Gastronomiebeschäftigten während der WM
Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) in Krefeld-Neuss setzt sich für eine gerechte Behandlung von Beschäftigten in der Gastronomie während der Fußball-Weltmeisterschaft ein. Sie verlangt eine Lohnerhöhung von 6 Prozent für Köchinnen und Köche, Servicekräfte und weiteres Personal im Rhein-Kreis Neuss. Gleichzeitig warnt die NGG vor übermäßigen Überstunden, insbesondere für Arbeitnehmer mit familiären oder pflegerischen Verpflichtungen.
Kurz nach WM-Beginn werden die Tarifverhandlungen mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) aufgenommen. Im Mittelpunkt steht die Forderung nach einer 6-prozentigen Lohnerhöhung, die für vollzeitbeschäftigte Fachkräfte in der Küche oder im Service mindestens 164 Euro mehr im Monat bedeuten würde.
Die NGG ruft Gastwirte dazu auf, für Stoßzeiten während der Spiele zusätzliches Personal einzustellen, um eine „Überstunden-WM“ zu vermeiden. Jede geleistete Extra-Stunde müsse bezahlt werden, betont die Gewerkschaft. Bei der Dienstplangestaltung müssten zudem Beschäftigte mit Kindern oder Pflegeaufgaben berücksichtigt werden.
Klar stellt die NGG heraus: Die Belegschaften werden unfaire Arbeitsbedingungen während des Turniers nicht hinnehmen. Ohne motivierte Teams, so ihr Argument, könne die Gastronomie nicht erfolgreich sein.
Die anstehenden Verhandlungen gelten für alle Beschäftigten der Branche in Nordrhein-Westfalen. Hauptziele sind höhere Löhne und faire Arbeitszeiten. Die Arbeitgeber seien in der Pflicht, während der WM-Zeit für angemessene Arbeitsbedingungen zu sorgen.






