25 May 2026, 08:01

Gewalttätiger Widerstand im ICE: Mann aus Guinea-Bissau in U-Haft

BPOL NRW: Nach Widerstand gegen Bundespolizei - in Haft

Gewalttätiger Widerstand im ICE: Mann aus Guinea-Bissau in U-Haft

Ein 28-jähriger Mann aus Guinea-Bissau ist nach einer Reihe gewalttätiger Auseinandersetzungen mit Bundespolizisten in Untersuchungshaft genommen worden. Die Vorfälle begannen in einem ICE-Zug auf der Strecke von Hamm nach Bielefeld, wo der Mann ohne gültigen Fahrausweis angetroffen wurde.

Die Probleme eskalierten, als die Bundespolizei eine Ticketkontrolle durchführte. Der Mann weigerte sich, seinen Ausweis vorzuzeigen, und leistete Widerstand, als die Beamten ihn vom Zug begleiten wollten. Auch auf dem Bahnsteig setzte er sich weiter zur Wehr und erschwerte so seine Festnahme.

Während des Handgemenges trat er einer Polizistin ins Gesicht, wodurch diese leicht verletzt wurde. Selbst nach seiner Überwältigung und Fixierung am Boden setzte er seinen Widerstand fort. Selbst bei seinem Gerichtsauftritt am 6. Februar 2023 zeigte er sich weiterhin renitent.

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Die Staatsanwaltschaft beantragte Untersuchungshaft mit der Begründung, der Mann habe wiederholt aggressiv gehandelt und halte sich ohne gültigen Aufenthaltstitel in Deutschland auf. Das Amtsgericht Bielefeld kam dem Antrag nach und ordnete die Haft bis zur weiteren Verhandlung an.

Dem Mann drohen nun rechtliche Konsequenzen, darunter Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beförderungserschleichung. Sein Fall wird unter Aufsicht des Gerichts weiterverfolgt, während er in Untersuchungshaft bleibt.

Quelle