Gewaltsame Ausschreitungen in Essen-Kray nach rechtsextremer Demonstration
Luitgard RitterGewaltsame Ausschreitungen in Essen-Kray nach rechtsextremer Demonstration
Ausschreitungen in Essen-Kray nach rechtsextremer Kundgebung
Am Freitagabend kam es in Essen-Kray zu gewalttätigen Auseinandersetzungen im Anschluss an eine rechtsextreme Versammlung. Die Polizei griff ein und ermittelte 19 Tatverdächtige, darunter sieben Minderjährige. Vier Personen erlitten bei den Zusammenstößen leichte Verletzungen.
Auslöser des Vorfalls war eine Gruppe ehemaliger Teilnehmer der rechtsextremen Veranstaltung, die an der Haltestelle Kiwittstraße in einen Bus stiegen. Dort griffen sie Gegenprotestierende an, die sich bereits im Fahrzeug befanden, und flüchteten kurz darauf. Die Beamten reagierten umgehend und identifizierten 16 Männer und drei Frauen im Alter zwischen 13 und 45 Jahren.
Die Auseinandersetzungen setzten sich fort, als die Gruppe den Bereich verließ, was zu weiteren Handgreiflichkeiten führte. Die Polizei schritt ein, um die Kämpfe zu beenden und eine weitere Eskalation zu verhindern. Die Behörden informierten später die Eltern oder Erziehungsberechtigten der sieben beteiligten Minderjährigen.
Polizeipräsident Andreas Stüve verurteilte die Gewalt und betonte, dass Rechtsextremisten in der Stadt keinen Platz hätten. Er lobte das schnelle und entschlossene Vorgehen der Einsatzkräfte zur Lageberuhigung. Die Ermittlungen dauern an; Zeugen werden gebeten, sich an die Pressestelle der Polizei Essen/Mülheim an der Ruhr zu wenden.
Vier Personen mussten wegen leichter Verletzungen, die sie während der Auseinandersetzungen erlitten, behandelt werden. Die Polizei bekräftigte ihr Bekenntnis, die öffentliche Sicherheit in der Region zu gewährleisten.






