Gericht kippt Regionalplan Ruhr: Sieg für Rheinberg und Umweltschützer
Luitgard RitterGericht kippt Regionalplan Ruhr: Sieg für Rheinberg und Umweltschützer
Ein Gericht hat den Regionalplan Ruhr für rechtswidrig erklärt. Die Entscheidung wurde von der Stadt Rheinberg sowie dem Kreis Wesel und den angrenzenden Gemeinden begrüßt. Diese Kommunalverwaltungen hatten sich seit Langem gegen die Ausweitung von Abbaugebieten im Niederrhein-Gebiet ausgesprochen.
Rheinberg, der Kreis Wesel und weitere betroffene Gemeinden hatten sich gegen die geplante Erweiterung ausgewandt. Sie warnten vor schweren Folgen für Anwohner, Natur und Landschaft. Ihr Einsatz galt einer ausgewogenen Planung, die lokale Interessen und den Umweltschutz wahren sollte.
Das Gericht lehnte nicht nur die Erweiterung ab, sondern erklärte den gesamten Regionalplan für ungültig. Besonders kritisierte es die Regelungen zu den Abbauzonen. Bürgermeister Philipp Richter verwies auf die bereits bestehenden Belastungen Rheinbergs, die durch Kies- und Sandabbau verursacht worden seien.
Der Kreis Wesel und die beteiligten Gemeinden wollen nun gemeinsam die Konsequenzen des Urteils prüfen. Die schriftliche Begründung der Entscheidung steht jedoch noch aus.
Rheinberg hat sich verpflichtet, in der künftigen Regionalplanung eine aktive Rolle einzunehmen. Ziel ist es, sowohl die lokalen Gemeinschaften als auch die Umwelt zu schützen. Das Gerichtsurteil markiert einen bedeutenden Schritt in diesem andauernden Prozess.






