Friederike Zurhausen: Eine Dekade an der Spitze der Polizeidirektion Recklinghausen
Luitgard RitterFriederike Zurhausen: Eine Dekade an der Spitze der Polizeidirektion Recklinghausen
Friederike Zurhausen leitet seit September 2012 als Präsidentin die Polizeidirektion Recklinghausen. Die Behörde ist für die öffentliche Sicherheit in einem großen Kreis zuständig und verantwortet die Sicherheit von knapp dreiviertel Millionen Einwohnern. Ihr Engagement im öffentlichen Dienst umfasst mehr als drei Jahrzehnte, in denen sie sowohl in der Polizei als auch in der Verwaltungsführung Schlüsselpositionen innehatte.
Zurhausens beruflicher Werdegang begann 1992 mit ihrem Eintritt in den Landesdienst von Nordrhein-Westfalen. Ihre erste Station war der Regierungsbezirk Münster, wo sie später als persönliche Referentin für zwei Polizepräsidenten tätig war: für Herrn Schleberger und Herrn Dr. Twenhöven.
2008 wechselte sie ins Innenministerium des Landes und übernahm zunächst die Stelle der stellvertretenden persönlichen Referentin von Innenminister Dr. Fritz Behrens. Anschließend leitete sie die Abteilung für Kabinett- und Parlamentsangelegenheiten. Bis 2012 hatte sie zudem die Funktion der Haushaltsreferentin im Ministerium inne, bevor sie in ihre heutige Position wechselte.
Unter ihrer Führung umfasst die Polizeidirektion Recklinghausen ein Team von rund 1.700 Mitarbeitenden. Die Behörde gliedert sich in vier Hauptabteilungen: Zentrale Aufgaben, Gefahrenabwehr/Einsatz, Kriminalität sowie Verkehr. Unterstützt wird die Arbeit durch weitere Bereiche wie Strategisches Management/Controlling und Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Das Zuständigkeitsgebiet erstreckt sich über eine Fläche von 861 Quadratkilometern und umfasst elf Städte sowie eine kreisfreie Stadt im Kreis Recklinghausen.
Die Direktion trägt die Verantwortung für die Sicherheit von etwa 735.000 Menschen in ihrem Einzugsbereich. Zurhausens umfangreiche Erfahrung in polizeilichen und ministeriellen Funktionen prägt weiterhin die Arbeitsweise der Behörde. Ihre Führungsrolle in einer der wichtigsten Sicherheitsbehörden Nordrhein-Westfalens dauert nun bereits über ein Jahrzehnt an.






