Fehlalarme halten Feuerwehr in Atem: Rauch ohne Gefahr in der Region
Klemens GorlitzFehlalarme halten Feuerwehr in Atem: Rauch ohne Gefahr in der Region
Rettungskräfte rückten am Mittwochabend zu mehreren Meldungen über Rauch und mögliche Brände in der Region aus. Mehrere Anrufer berichteten von ungewöhnlichen Gerüchen und sichtbarer Dunstbildung, die Anwohner beunruhigten. Bei allen Einsätzen stellte sich jedoch heraus, dass keine ernsthafte Gefahr bestand.
Der erste Alarm ging um 17:06 Uhr ein, als ein Autofahrer auf der Hagener Straße in der Nähe der Attenbergstraße undefinierbaren Rauch entdeckte. Fast zeitgleich meldete ein Anwohner der Attenbergstraße einen unbekannten Brandgeruch in der Umgebung. Die Feuerwehr traf ein und stellte fest, dass es sich bei dem vermeintlichen Rauch um harmlosen Nebel handelte, der von einer Maschine bei einer Kinder-Disco erzeugt wurde.
Später, um 21:24 Uhr, ging ein Notruf ein, der einen Brand auf dem Abenteuerspielplatz an der Wittener Landstraße meldete. Die Einsatzkräfte fanden vor Ort jedoch keine Gefahrensituation vor.
Schon früher am Tag, um 21:34 Uhr, war ein Löschfahrzeug in den Veilchenweg geschickt worden, nachdem dort seit dem Morgen ein Rauchmelder in einem Wohnhaus ausgelöst hatte. Auch hier konnte kein Feuer festgestellt werden.
Unterdessen lokalisierten die Einsatzkräfte auf der Attenbeerstraße die Rauchquelle: Ein Grillfest war im Gange. Starkregen hatte dazu geführt, dass sich der Rauch verdichtete und so Besorgnis auslöste. Das örtliche Ordnungsamt war vor Ort, um die Lage zu bewerten.
Alle Einsätze konnten ohne größere Zwischenfälle abgeschlossen werden. Der Rauch auf der Attenbeerstraße stammte von einem Grill, während der Nebel auf der Hagener Straße auf eine Kinderveranstaltung zurückging. Die Behörden bestätigten, dass an keinem der Orte Brände oder Gefahrenlagen vorlagen.






