Fahnenflüchtiger Rumäne stellt sich in Gelsenkirchen – und geht frei
Luitgard RitterFahnenflüchtiger Rumäne stellt sich in Gelsenkirchen – und geht frei
Ein 27-jähriger Rumäne hat sich nach monatelanger Flucht am Hauptbahnhof Gelsenkirchen der Polizei gestellt. Gegen ihn lag ein Haftbefehl vor, nachdem er ohne Führerschein gefahren war und in diesem Jahr in Abwesenheit verurteilt worden war.
Im Februar 2024 hatte das Amtsgericht Gelsenkirchen den Mann schuldig gesprochen, vorsätzlich ohne gültige Fahrerlaubnis gefahren zu sein. Das Gericht verhängte eine Geldstrafe von 30 Tagessätzen à 30 Euro, insgesamt 900 Euro.
Da er die Strafe nicht zahlte, erließ die Staatsanwaltschaft Essen später einen Haftbefehl. Am 19. Dezember stellte er sich am Gelsenkirchener Hauptbahnhof den Behörden. Nach Begleichung der Geldstrafe und der Verfahrenskosten konnte er eine 15-tägige Haftstrafe abwenden.
Die Behörden bestätigten kurz darauf seine Freilassung. Der Fall gilt nun als abgeschlossen, nachdem der Mann die geforderten Beträge gezahlt hatte. Durch seine freiwillige Stellung und die sofortige Zahlung musste er keine Haftstrafe antreten – die Strafe und die Kosten waren vor seiner Entlassung vollständig beglichen.






