08 April 2026, 00:06

Essen testet KI-gesteuertes Verkehrsmanagement COMO an der Ruhrallee bis Februar 2026

Eine belebte Stadtstraße mit hohen Gebäuden, mehreren Fahrzeugen, Fußgängern auf dem Gehweg, Laternen, Verkehrsampeln, Straßenschildern, Bäumen und einem klaren blauen Himmel.

Essen testet KI-gesteuertes Verkehrsmanagement COMO an der Ruhrallee bis Februar 2026

Essen testet neues digitales Verkehrsmanagementsystem COMO an der Ruhrallee

Vom 19. Januar bis zum 28. Februar 2026 wird Essen an der Ruhrallee ein innovatives digitales Verkehrssteuerungssystem namens COMO erproben. Erstmals kommt die Technologie dabei im realen Stadtverkehr zum Einsatz. Kernstücke des Tests sind KI-gesteuerte Ampeln, Umweltsensoren und dynamische Informationsschilder.

Im Fokus steht eine wichtige Kreuzung in der Nähe des Depots der Ruhrbahn GmbH, wo die Ruhrallee auf die Westfalenstraße und die Wuppertaler Straße trifft. Intelligente Ampelanlagen mit KI-Regelung passen die Schaltzeiten in Echtzeit an, um Staus zu verringern. Zusätzlich informieren LED-Matrix-Anzeigen die Autofahrer:innen live über die aktuelle Verkehrslage.

Während des Testbetriebs messen Umweltsensoren die Stickoxid- (NOₓ) und CO₂-Werte. Kamerasysteme erfassen zudem den Verkehrsfluss, um die Wirksamkeit des Systems zu bewerten. Kurzfristige Beeinträchtigungen sind möglich, während Techniker:innen die Software und Parameter optimieren.

Die Ruhrallee dient als Pilotstrecke für das adaptive, bedarfsgerechte Verkehrsmanagement von COMO. Bei Erfolg soll das System ab dem 1. März 2026 auf dieser Route in den Regelbetrieb übergehen.

Ziel des Versuchs ist es, durch Echtzeit-Anpassungen den Verkehrsfluss zu verbessern und Emissionen zu senken. Nach der Testphase entscheidet sich, ob COMO ausgebaut oder weiter verfeinert wird – abhängig von den Leistungsdaten. Langfristig erhofft sich die Stadt dadurch mehr Mobilität und bessere Luftqualität.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle