Erstmals Ritter-Gumbert-Orden an eine Frau verliehen – Tradition bricht auf
Ibrahim KargeErstmals Ritter-Gumbert-Orden an eine Frau verliehen – Tradition bricht auf
Zum ersten Mal in ihrer Geschichte wurde der Ritter-Gumbert-Orden an eine Frau verliehen. Lea Wagemans-Schmidt erhielt die Auszeichnung und ist damit die 44. Trägerin – und die erste Ritterin – des renommierten Titels. Die Entscheidung markiert einen Bruch mit der Tradition, da alle vorherigen 43 Auszeichnungen ausschließlich an Männer gingen.
Das Auswahlverfahren des Ordens sieht vor, dass frühere Preisträger den neuen Träger bestimmen. In diesem Jahr fiel die Wahl einstimmig auf Wagemans-Schmidt, eine langjährige Größe der Düsseldorfer Karnevalsszene. Seit 1983 ist sie Teil des Veedels-Zoch Eller und engagiert sich seit 34 Jahren aktiv in der Gemeinschaft.
Die Verleihungszeremonie stand zudem im Zeichen eines Führungswechsels: Michael Baumgarten, der amtierende 1. Vorsitzender, überreichte den Orden zum letzten Mal, bevor er sein Amt niederlegt. Ab 2025 wird Ulrich Schmitz die Nachfolge antreten.
Unterdessen feiern die Höttger Jonges in dieser Session ihr 77-jähriges Bestehen (7 × 11 Jahre). Zu den Festlichkeiten gehört am 14. Februar 2025 eine Session Alt und Jung. Um ihre Aktivitäten zu stärken, wurde im April 2024 die Tanzsportgarde Düsseldorf gegründet, die die Präsenz der Gruppe in den lokalen Karnevalstraditionen weiter ausbaut.
Wagemans-Schmidts Auszeichnung beendet eine 43-jährige Reihe rein männlicher Preisträger. Die Höttger Jonges setzen ihre Jubiläumsfeiern mit mehreren Veranstaltungen fort, während die neu gegründete Tanzsportgarde Düsseldorf ihre Position im Karneval festigt. Im kommenden Jahr wird Ulrich Schmitz die Organisation in eine neue Ära führen.






