Ellen DeGeneres startet mit Disney-Rückkehr und Hochzeitsplänen neu durch
Luitgard RitterEllen DeGeneres startet mit Disney-Rückkehr und Hochzeitsplänen neu durch
Ellen DeGeneres hat in den letzten Jahren mit beruflichen Wechseln und privaten Veränderungen Schlagzeilen gemacht. Nach dem Ende ihrer langjährigen Talkshow im Jahr 2022 veröffentlichte sie 2024 ein Netflix-Special und kündigte an, in einem neuen Disney-Kurzfilm wieder als Stimme von Dory zurückzukehren. Gleichzeitig sorgten ihr Umzug nach Großbritannien und eine mögliche erneute Hochzeit für Aufmerksamkeit.
DeGeneres verließ The Ellen DeGeneres Show 2022 nach Vorwürfen wegen Mobbing und Fehlverhaltens am Arbeitsplatz. Eine interne Untersuchung veranlasste WarnerMedia, drei leitende Produzenten zu entlassen: Ed Glavin, Kevin Leman und Jonathan Norman. Kurze Zeit später entschuldigte sie sich öffentlich bei Mitarbeitenden und Fans und räumte ein, dass ein gesünderes Arbeitsumfeld notwendig sei.
2024 zogen sie und ihre Ehefrau, Portia de Rossi, nach Großbritannien – als Grund nannten sie die politischen Veränderungen nach der Wiederwahl Donald Trumps. Das Paar plant nun, unter britischem Recht erneut zu heiraten, und wird seine Zeit zwischen England und seinem Anwesen in Montecito aufteilen.
Beruflich veröffentlichte DeGeneres mit Ellen DeGeneres: For Your Approval ein Stand-up-Special auf Netflix, das gemischte Reaktionen erhielt. Die Kritiken fielen mit einer Wertung von 33 Prozent auf Rotten Tomatoes eher verhalten aus. Dennoch bleibt sie als Synchronsprecherin gefragt: Disney bestätigte ihre Rückkehr als Dory in einem kommenden Kurzfilm – eine Rolle, die sie erstmals in Findet Nemo (2003) und später in Findet Dorie (2016) verkörperte, das weltweit über eine Milliarde Dollar einspielte.
DeGeneres setzt weiterhin auf neue Projekte und private Veränderungen. Ihre Rückkehr zu Disney und die geplante Hochzeit in Großbritannien markieren einen Neuanfang nach dem umstrittenen Ende ihrer Talkshow. Die Resonanz auf ihr Netflix-Special deutet jedoch darauf hin, dass ihr komödiantisches Schaffen weiterhin kritisch begleitet werden könnte.






