Earth Hour 2026: Eine Stunde Dunkelheit für den Klimaschutz am 28. März
Luitgard RitterEarth Hour 2026: Eine Stunde Dunkelheit für den Klimaschutz am 28. März
Earth Hour 2026 findet am Samstag, dem 28. März, von 20:30 bis 21:30 Uhr Ortszeit statt. Die weltweite Aktion, die in diesem Jahr ihr 19. Jubiläum feiert, ruft Menschen dazu auf, für eine Stunde nicht essenzielle Lichter auszuschalten – als Symbol für Klimaschutz. Das diesjährige Motto "Wir machen's aus!" unterstreicht den Aufruf der Bewegung zu mehr Umweltbewusstsein und gemeinschaftlichem Handeln.
Die Earth Hour startete 2007 und hat sich seitdem zu einer der größten Basisbewegungen der Welt entwickelt. In den letzten Jahren stieg die Beteiligung stark an: Bis zu 7.000 Städte in 180 Ländern machten mit. Allein in Deutschland schalteten 2025 über 500 Städte und Gemeinden die Beleuchtung an Wahrzeichen wie dem Neuköllner Rathaus, öffentlichen Gebäuden in Karlsruhe oder ikonischen Orten in Wien für eine Stunde ab.
Auch Bergisch Gladbach unterstützt die Initiative erneut und fordert Bürgerinnen und Bürger auf, während der Earth Hour das Licht auszuschalten. Ergänzend bietet die Stadt kostenlose Energieberatungen an, um Haushalten zu helfen, Kosten zu senken und die Effizienz zu steigern. Das Angebot richtet sich an Mieter wie Eigentümer und umfasst Themen wie Dämmung, Heizsysteme und Fördermöglichkeiten.
Termine für die Beratungen können ab März 2026 über die Website des Rheinisch-Bergischen Kreises gebucht werden. Die Gespräche finden an drei Standorten statt: im Historischen Rathaus, im Technischen Rathaus Bensberg und im Kreisverwaltungsgebäude.
Die Earth Hour bleibt ein starkes Symbol für globalen Klimaschutz – Millionen werden auch in diesem Jahr wieder teilnehmen. Mit den kostenlosen Energieberatungen setzt Bergisch Gladbach einen praktischen Akzent und hilft Bürgern, Ausgaben zu reduzieren und gleichzeitig Umweltziele zu unterstützen. Das Engagement der Stadt spiegelt einen größeren Trend wider: Immer mehr Kommunen nutzen die Aktion, um Nachhaltigkeit vor Ort zu fördern.






