Drei neue Digital Making Places stärken digitale Bildung im Rheinisch-Bergischen Kreis
Tassilo HeßDrei neue Digital Making Places stärken digitale Bildung im Rheinisch-Bergischen Kreis
Im Rheinisch-Bergischen Kreis sind drei neue Digital Making Places eröffnet worden. Die Einrichtungen sollen die digitalen Kompetenzen von Schülerinnen, Schülern und Auszubildenden stärken. Nach Angaben der Kreisverwaltung kommt das Projekt sowohl der Bildung als auch der regionalen Wirtschaft zugute.
Die Standorte sind nun am Cyriax-Schulzentrum in Overath, am Gymnasium Wermelskirchen sowie am Berufsbildungszentrum der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land in Betrieb. Ein vierter Lernort steht der Gesamtschule Wermelskirchen Nord zur Verfügung. Die Initiative verbindet Schulen, Städte und die Kreishandwerkerschaft in einer regionalen Bildungspartnerschaft.
An jedem Standort stehen moderne Werkzeuge für kreatives und technisches Lernen bereit. Zur Audioausstattung gehören Podcast-Mikrofone, digitale Mischpulte und MIDI-Instrumente. Für visuelle Projekte können die Lernenden 360°-Kameras, Greenscreens und Videomischer nutzen. Praktische Geräte wie 3D-Drucker, Lasercutter und programmierbare Stickmaschinen ergänzen das Angebot.
Landrat Arne von Boetticher betonte die Bedeutung digitaler Kompetenzen für die Arbeitswelt von morgen. Das Projekt sei ein zentraler Baustein für die wirtschaftliche Entwicklung der Region, so von Boetticher. Die Räumlichkeiten sollen das problemlösende Denken fördern und Jugendliche dazu anregen, sich aktiv mit Technologie auseinanderzusetzen. Auch Lehrkräfte werden die Einrichtungen nutzen, um innovative Unterrichtsmethoden zu entwickeln.
Die Digital Making Places bieten Zugang zu Virtual Reality, Robotik und digitaler Fertigung. Schülerinnen und Schüler können hier Technologien ausprobieren, die sie auf moderne Berufe vorbereiten. Die Initiative unterstreicht das Engagement der Region, junge Menschen mit praxisnahen digitalen Fähigkeiten auszustatten.






