Drakes Iceman-Kampagne bringt Toronto mit Eisskulpturen und Explosionen in Aufruhr
Luitgard RitterDrakes Iceman-Kampagne bringt Toronto mit Eisskulpturen und Explosionen in Aufruhr
Drakes neueste Werbeaktionen für sein Album Iceman sorgen in Toronto für Chaos
Von einer riesigen Eisskulptur im Stadtzentrum bis hin zu übelriechenden Sitzen bei einem Raptors-Spiel – die Kampagne für das neue Album des kanadischen Superstars hat sowohl Menschenmassen als auch Beschwerden ausgelöst. Dazu kam noch eine Explosion bei den Dreharbeiten zu einem Musikvideo Anfang dieses Monats, die Anwohner in Aufruhr versetzte.
Die Probleme begannen bereits Anfang April, als eine Detonation während der Dreharbeiten zu einem Drake-Video im Torontoner Stadtteil North York Anwohner erschreckte. Die Explosion veranlasste den Stadtrat James Pasternak, klarere Warnungen vor dem Einsatz von Pyrotechnik in der Nähe von Wohngebieten zu fordern.
Kurz darauf tauchte als Teil der Iceman-Promotion ein 25 Fuß langer Eisblock in der Torontoner Innenstadt auf. Fans versammelten sich umgehend, einige bewaffnet mit Spitzhacken und Lötlampen, um Stücke aus der Skulptur herauszubrechen. Schließlich griffen Feuerwehrleute ein, lösten die Menschenansammlung auf und spülten das schmelzende Eis aus Sicherheitsgründen mit Wasser ab.
Dann, bei einem Spiel der Toronto Raptors im Vorfeld ihrer NBA-Playoff-Partie 2026 gegen die Cleveland Cavaliers, verbreiteten speziell gestaltete, eiszapfenförmige Sitze einen starken chemischen Geruch. Spieler und Zuschauer beschwerten sich, sodass die Sitze während des Spiels von der Sicherheit entfernt werden mussten. Unklar bleibt, welches Material für die Sitze verwendet wurde.
Die Vorfälle haben Stadtbeamte und Anwohner gleichermaßen verärgert – wegen der Störungen und der Sicherheitsrisiken. Drakes Werbestrategien für Iceman haben die Veröffentlichung des Albums überschattet, während Behörden nun strengere Regeln für öffentliche PR-Aktionen fordern. Die Raptors hingegen konzentrieren sich auf ihr heutiges Playoff-Spiel gegen Cleveland.






