DLRG Herford erhält neue Funktechnik für bessere Einsatzkoordination bei Hochwasserrettungen
Tassilo HeßDLRG Herford erhält neue Funktechnik für bessere Einsatzkoordination bei Hochwasserrettungen
Die DLRG-Ortsgruppe Herford hat neue Funkausrüstung für ihr Einsatzleitfahrzeug erhalten – dank einer Förderung durch die Stiftung Zukunft im Wittekindsland. Die Aufrüstung soll die Kommunikation bei Notfalleinsätzen verbessern, bei denen das Team bundesweit unter anderem bei Hochwasserrettungen im Einsatz ist.
Die Stiftung, die nachhaltige Projekte im Kreis Herford unterstützt, stellte die Mittel bereit, um die Einsatzfähigkeit der Gruppe zu stärken. Ralf Stölting, Kreisschatzmeister und Vorstandsmitglied, besuchte das DLRG-Heim, um sich vor Ort ein Bild von der Verwendung der Gelder zu machen.
Das Einsatzleitfahrzeug spielt eine zentrale Rolle bei den Einsätzen: Es dient sowohl als Transportmittel für die Ehrenamtlichen als auch als Notfallfahrzeug für Motorrettungsboote. Ergänzt wird es durch den Gerätewagen Wasserrettung, der wichtige Ausrüstung wie Boote und Material zu den Einsatzorten bringt.
Kai Müller, Einsatzleiter der DLRG Herford, betonte die Bedeutung des neuen Funksystems für die Abstimmung mit anderen Hilfsorganisationen. Die Ortsgruppe zählt fast 700 Mitglieder – darunter rund 300 Kinder und Jugendliche – und finanziert ihre Arbeit durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Fördergelder.
Marco Bartusch, Vorsitzender der DLRG Herford, dankte der Stiftung für die Unterstützung und hob hervor, wie entscheidend zuverlässige Kommunikation bei Großschadenslagen ist. Erst kürzlich war das Team in Hochwassergebieten im Einsatz, darunter in Bayern, im Kreis Herford und in der Rhein-Erft-Region.
Die moderne Ausrüstung wird der DLRG Herford künftig eine bessere Koordination in Notfällen ermöglichen. Mit einer Mischung aus Fördermitteln und engagierten Ehrenamtlichen festigt die Gruppe ihre Rolle in der Wasserrettung und Katastrophenhilfe im gesamten Land.






