DHB-Pokal-Spiel in Solingen fällt überraschend aus – Fans enttäuscht
Luitgard RitterDHB-Pokal-Spiel in Solingen fällt überraschend aus – Fans enttäuscht
DHB-Pokal-Achtelfinale zwischen Bergischem HC und TSV Hannover-Burgdorf nicht in Solingens Klingenhalle
Das Achtelfinalspiel im DHB-Pokal zwischen dem Bergischen HC und dem TSV Hannover-Burgdorf wird nicht wie geplant in der Klingenhalle in Solingen stattfinden. Das ursprünglich für Mittwoch, den 5. November, angesetzte Spiel wird nun an einem anderen Austragungsort ausgetragen. Die Entscheidung kommt für lokale Veranstalter und Fans gleichermaßen enttäuschend.
Monatelang hatte Solingen sich auf die Ausrichtung des prestigeträchtigen Spiels vorbereitet. Kirsten Olsen-Buchkremer, Geschäftsführerin der Solinger Bädergesellschaft mbH, hatte umfangreiche Vorbereitungen geleitet, darunter den Aufbau von Zuschauertribünen durch ein Fachunternehmen. Sicherheitskonzepte wurden in Absprache mit der Feuerwehr erarbeitet, und zusätzliches Personal war für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung eingestellt worden.
Schulsporteinheiten und Vereinstrainings waren bereits abgesagt worden, um die Halle freizumachen. Auch die neu installierten Duschanlagen waren für die Mannschaften vorbereitet worden. Trotz aller Bemühungen bestätigte der Deutsche Handballbund (DHB) die Verlegung des Spiels – und nahm den lokalen Veranstaltern damit die Möglichkeit, die städtischen Einrichtungen einer größeren Öffentlichkeit zu präsentieren.
Der Beschluss gilt als herber Rückschlag für Solingens Ruf als Handball-Standort. Die Stadt hatte gehofft, durch die Ausrichtung des Spiels vor begeisterten heimischen Fans die Verbindung zum Bergischen HC zu festigen. Olsen-Buchkremer äußerte öffentlich ihr Bedauern über die verpasste Chance, Spitzen-Handball in die Region zu bringen.
Mit der Verlegung entgehen Solingen die wirtschaftlichen und gemeindlichen Vorteile, die ein großes Handball-Event mit sich bringt. Die extra für den Anlass umgerüstete Klingenhalle wird nun am geplanten Termin ungenutzt bleiben. Sowohl der Bergische HC als auch lokale Verantwortliche müssen ihre Pläne angesichts der DHB-Entscheidung nun anpassen.






