Deutsche Städte stimmen mit großer Mehrheit für Olympische Spiele 2036
Klemens GorlitzDeutsche Städte stimmen mit großer Mehrheit für Olympische Spiele 2036
Mehrere deutsche Städte haben sich mit großer Mehrheit für die Austragung der Olympischen Spiele 2036 ausgesprochen. Bei Volksabstimmungen in Nordrhein-Westfalen zeigte sich eine deutliche öffentliche Unterstützung – in einigen Regionen lag die Zustimmungsrate bei über 70 %. Die Ergebnisse markieren einen wichtigen Schritt für die Bewerbung "Köln-Rhein-Ruhr", eine von vier deutschen Kandidaturen um das Großereignis.
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst bestätigte, dass etwa zwei Drittel der Wähler dem Olympiaprojekt zustimmten. Rund 1,4 Millionen Menschen nahmen an der Abstimmung teil und gaben in Städten der gesamten Region ihre Stimme ab.
Aachen führte mit einer Zustimmungsrate von 76,3 %, dicht gefolgt von Gelsenkirchen mit 74,2 % und Mönchengladbach mit 74,4 %. Auch Köln, Düsseldorf und Essen sprachen sich mit einem klaren "Ja" aus, wobei die genauen Zahlen für diese Städte zunächst nicht vorlagen. Kiel verzeichnete hingegen eine Unterstützung von 63,5 % und lag damit leicht unter dem regionalen Durchschnitt.
Als Nächstes steht Hamburg in den Startlöchern: Dort findet am 31. Mai eine eigene Volksabstimmung statt. München hat bereits eine erfolgreiche öffentliche Abstimmung für seine Bewerbung abgeschlossen und zählt gemeinsam mit dem "Köln-Rhein-Ruhr"-Projekt zu den vier deutschen Anwärtern auf die Spiele.
Die hohen Zustimmungswerte deuten auf eine breite öffentliche Rückendeckung für die Olympiabewerbung in Nordrhein-Westfalen hin. Da Hamburgs Abstimmung noch aussteht, werden die Ergebnisse den weiteren Auswahlprozess in Deutschland prägen. Der siegreiche Kandidat wird sich anschließend international um die Austragung der Spiele 2036 bewerben.






