Denkmalgeschütztes Gebäude in Herford wird zum ersten stationären Hospiz umgebaut
Klemens GorlitzDenkmalgeschütztes Gebäude in Herford wird zum ersten stationären Hospiz umgebaut
Historisches Gebäude in Herford wird zum ersten stationären Hospiz des Kreises umgebaut
Ein denkmalgeschütztes Gebäude in Herford wird derzeit zum ersten stationären Hospiz des Kreises umgebaut. Das Projekt unter der Leitung des Architekten Byron-Leigh Brown umfasst die Sanierung des 140 Jahre alten Gebäudes „Unter den Linden 41“. Landrat Jürgen Müller führte kürzlich die Mitglieder des Stiftungsrats der Stiftung „Zukunft im Wittekindsland“ durch die Räumlichkeiten.
Das Haus, das einst eine Tagesklinik der Kreiskliniken beherbergte, wird nun zu einem Hospiz mit zehn Zimmern umgebaut. Mit einer Bruttogeschossfläche von rund 2.200 Quadratmetern soll die Einrichtung im Sommer 2026 eröffnet werden. Da es sich um ein geschütztes Baudenkmal handelt, müssen die Umbauarbeiten strenge Denkmalschutzauflagen einhalten.
Betrieben wird das Hospiz von der gemeinnützigen „Hospiz Herford gGmbH“, die eng mit den bestehenden ambulanten Hospizdiensten zusammenarbeiten und diese nicht ersetzen, sondern ergänzen will. Die Finanzierung des Projekts stammt aus Mitteln der Stiftung, unterstützt durch eine Förderung der „Sparkasse Herford“. Dennoch werden noch weitere Spenden benötigt.
Wer das Vorhaben unterstützen möchte, kann an den Stiftungsfonds „Hospiz- und Palliativversorgung im Kreis Herford“ über die „Sparkasse Herford“ spenden.
Nach der Fertigstellung wird das Hospiz eine spezialisierte Betreuung in historischem Ambiente bieten. Der Kreis hat zudem einen eigenen Fonds eingerichtet, um den laufenden Finanzbedarf zu decken. Die Bauarbeiten und Vorbereitungen verlaufen planmäßig, sodass die Eröffnung für 2026 fest eingeplant ist.






