Buttersäure-Austritt in Datteln: Anwohner müssen in Wohnungen bleiben
Klemens GorlitzButtersäure-Austritt in Datteln: Anwohner müssen in Wohnungen bleiben
Am Donnerstagabend um 19:46 Uhr ging ein Notruf ein, nachdem in einem Wohngebäude in Datteln ein starker, unangenehmer Geruch wahrgenommen worden war. Die Anwohner wurden angewiesen, in ihren Wohnungen zu bleiben, während Einsatzkräfte zum Ort des Geschehens ausrückten.
Als Erste trafen Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Datteln ein, die in der taktischen Lagebeurteilung geschult sind. Sie entdeckten eine kleine Menge einer unbekannten Flüssigkeit auf einer Fußmatte und vermuteten, dass es sich um eine Säure handeln könnte. Ein spezielles Messgerät bestätigte später, dass es sich um Buttersäure handelte.
Da mit öffentlicher Besorgnis zu rechnen war, wurden zusätzlich der Leiter des Rettungsdienstes und der stellvertretende Wehrführer alarmiert. Ein Bewohner und sein Hund litten aufgrund der Dämpfe unter Übelkeit und Erbrechen. Der Mann wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Vorsorglich wurde die Umgebung des Gebäudes abgesperrt. Laut Behörden muss der Flur gründlich gereinigt werden, um mögliche Rückstände der Substanz zu beseitigen.
Bei dem Vorfall wurde eine Person ins Krankenhaus eingeliefert, für die Anwohner kam es zu vorübergehenden Beeinträchtigungen. Die Einsatzkräfte haben die Örtlichkeit gesichert und werden sicherstellen, dass keine Gefährdung mehr besteht, bevor die Sperrungen aufgehoben werden. Die Ursache für den Austritt der Säure wird noch ermittelt.






