17 June 2026, 16:24

Bundesregierung modernisiert Bahnstrecke Langwedel–Uelzen bis 2030 mit Elektrifizierung und ETCS

Steuerungssysteme entlang der Amerikalinie werden im Rahmen der Erweiterung digitalisiert

Bundesregierung modernisiert Bahnstrecke Langwedel–Uelzen bis 2030 mit Elektrifizierung und ETCS

Die Bundesregierung plant den Ausbau der Bahnstrecke Langwedel–Soltau–Uelzen, um bis 2030 den Personen- und Güterverkehr zu stärken. Die meisten Bahnübergänge entlang der Strecke bleiben erhalten, lediglich ein kleiner Übergang in Soltau soll geschlossen werden. Ziel des Projekts ist die Modernisierung der Gleisanlagen und die Steigerung der Kapazitäten für den Schienenverkehr.

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Bis Mitte der 2030er-Jahre wird der Abschnitt Langwedel–Uelzen umfassend aufgewertet. Dazu gehören die Elektrifizierung der Strecke, neue Überholgleise, höhere Höchstgeschwindigkeiten, moderne Signaltechnik sowie Lärmschutzmaßnahmen. Die Bahnübergänge erhalten moderne digitale Stellwerke, das Zugsicherungssystem ETCS Level 2 und eine verbesserte Signalsteuerung.

Zunächst werden sich die Schließzeiten der Schranken an den Übergängen verkürzen, doch durch die höhere Zugfrequenz könnten sich die Gesamtwartezeiten für den Straßenverkehr erhöhen. In Munster gelten bereits heute 15 Minuten Wartezeit an einem Übergang als kurz. Die DB InfraGO hat bestätigt, dass barrierefreie Übergänge nicht zwingend erforderlich sind, da die Zuggeschwindigkeiten unter 160 km/h bleiben werden.

Bei der Planung des Ausbaus wird auch die Lebensqualität der Anwohner berücksichtigt, insbesondere in den Gemeinden, die von Bahnübergängen betroffen sind. Detaillierte Projektinformationen, darunter Lagepläne und interaktive Karten, sind seit Herbst 2024 auf der Website der DB InfraGO abrufbar.

Die Modernisierung soll die Kapazitäten und Effizienz des Schienenverkehrs steigern. Die meisten Bahnübergänge bleiben zwar bestehen, werden aber mit modernster Technik betrieben. Die Aufwertungen sind Teil einer umfassenden Strategie, um die Verkehrsziele der Bundesregierung für den Schienenverkehr bis 2030 zu erreichen.

Quelle