Bundespolizei schnappt gesuchten Drogenhändler im Regionalzug
Die Bundespolizei hat seit Mitte September die Kontrollen an den deutschen Binnengrenzen des Schengen-Raums verstärkt. Ziel der Maßnahme ist es, grenzüberschreitende Kriminelle zu fassen und den Druck auf die Strafverfolgung aufrechtzuerhalten. Am 30. Oktober nahmen Beamte bei einer solchen Kontrolle einen 22-jährigen Ungarn fest.
Die vorübergehenden Kontrollen hatten am 16. September 2024 begonnen und erstrecken sich über eine 30-Kilometer-Zone im Landesinneren entlang aller Landgrenzen. Die Beamten achten dabei auf verdächtige Bewegungen und ausweichendes Verhalten potenzieller Straftäter.
Die Festnahme erfolgte im Regional-Express 19 in Empel-Rees. Der Mann wurde von der Staatsanwaltschaft Deggendorf wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz gesucht. Zudem hatte er eine unbeglichene Geldstrafe von 450 Euro oder eine zehnägige Haftstrafe zu verbüßen.
Nach seiner vorläufigen Festnahme wurde er zur Bundespolizeiinspektion Kleve gebracht und von dort aus in die Justizvollzugsanstalt Kleve überstellt, um seine Strafe anzutreten.
Die Operation läuft im Rahmen der umfassenderen Bemühungen zur Überwachung der Schengen-Grenzen weiter. Die Polizei wird die Kontrollen in der 30-Kilometer-Zone vorerst aufrechterhalten. Bislang haben die Behörden keine weiteren Festnahmen bekannt gegeben.






