BOB Campus in Köln: Wie eine alte Fabrik zum lebendigen Nachbarschaftszentrum wurde
Ibrahim KargeBOB Campus in Köln: Wie eine alte Fabrik zum lebendigen Nachbarschaftszentrum wurde
Aus einer ehemaligen Textilfabrik-Brache in Köln ist der BOB Campus entstanden – ein lebendiges urbanes Zentrum. Das von der Urbane Nachbarschaft BOB gGmbH im Rahmen der Montag Stiftung Urbane Räume getragene Projekt dient heute als Ort für Bildung, Wohnen und gemeinschaftliches Leben. Durch sein Design und die offenen Flächen soll es Menschen aller Altersgruppen und Hintergründe zusammenbringen.
Der Campus entstand auf dem Gelände einer verlassenen Fabrik aus den 1970er-Jahren, wobei alte Strukturen neu genutzt und gleichzeitig ein Höhenunterschied von 20 Metern auf dem Areal ausgeglichen wurden. Die Kölner Architekturbüros raumwerk.architekten Hübert und Klußmann leiteten den Umbau und sorgten dafür, dass der Ort barrierefrei und inklusiv blieb. Das Berliner Landschaftsarchitekturbüro atelier le balto gestaltete den umliegenden Park und fügte grüne Freiflächen für die öffentliche Nutzung hinzu.
Das Quartier umfasst Bildungseinrichtungen, betreutes Wohnen und flexible Arbeitsräume. Anwohner spielten eine zentrale Rolle bei der Planung und halfen mit, einen Ort zu schaffen, der ihren Bedürfnissen entspricht. Diese Beteiligung hat die sozialen Bindungen gestärkt und die Vielfalt im Viertel gefördert.
Eine Jury würdigte das Projekt für seine Fähigkeit, neue Verbindungen innerhalb des Stadtteils zu schaffen. Durch die Verbindung von Alt und Neu ist der Campus heute zu einem lebhaften Begegnungsort für die Nachbarschaft geworden.
Der BOB Campus hat ein einst vernachlässigtes Industriegelände wiederbelebt und in einen funktionalen, einladenden Raum verwandelt. Die Mischung aus Wohnen, Bildung und Grünflächen kommt den Bewohnern langfristig zugute. Der Erfolg des Projekts liegt in seinem Fokus auf Barrierefreiheit, Teilhabe und Integration.






