Bensberg setzt auf Sport, Kultur und Barrierefreiheit – doch manche Projekte stocken
Ibrahim KargeBensberg setzt auf Sport, Kultur und Barrierefreiheit – doch manche Projekte stocken
Mehrere wichtige Projekte in Bensberg und der Umgebung kommen in diesem Jahr voran: Neue Sportanlagen wurden eröffnet, Kultureinrichtungen erhalten Fördergelder, und die historischen Gedenkstätten werden erweitert. Gleichzeitig bleiben einige langfristige Pläne noch in der Entwicklung – ohne feste Zeitvorgaben.
Der Beachvolleyballplatz und die Boule-Bahn auf dem ehemaligen Sportgelände in Katterbach sind nun fertiggestellt und stehen der Öffentlichkeit zur Verfügung.
An der Nelson-Mandela-Gesamtschule wird die Turnhalle nach der Modernisierung der Elektroanlagen im Herbst wiedereröffnet. Die Verbesserungen sollen für einen sicheren und zuverlässigeren Betrieb sorgen.
Teile des Bergischen Museums in Bensberg öffnen im Juni wieder ihre Türen. Kleinere Reparaturen in Höhe von etwa 40.000 Euro haben dies ermöglicht. Ein umfassenderes Vorhaben zur Sanierung der gesamten elektrischen Infrastruktur des Museums befindet sich jedoch noch in der Planung – ein konkreter Zeitplan steht bisher nicht fest.
Das Haus der Musik am Langemarckweg wird bald barrierefreier zugänglich sein: Ein Aufzug wird eingebaut, um allen Besuchern einen einfachen Zugang zu ermöglichen.
Trotz Haushaltsengpässen bleibt die Kulturförderung stabil. Das Theas Theater erhält 12.500 Euro, der Puppenpavillon in Bensberg 7.500 Euro. Die institutionelle Kulturförderung der Stadt in Höhe von 20.000 Euro bleibt unverändert.
Neue Stolpersteine werden vor dem Kino in Bensberg und der Kreativitätsschule verlegt. Die Gedenksteine erinnern an Opfer des Nationalsozialismus und ergänzen die bestehenden Erinnerungsorte der Stadt.
Für die Karnevalsfeiern 2027 zeichnet sich eine Verlegung in Schulsporthallen ab, da die zentrale Werkstatt, die sonst für die Veranstaltungen genutzt wird, in diesem Jahr nicht zur Verfügung steht.
Die fertiggestellten Sportanlagen und die bevorstehenden Wiedereröffnungen bieten Bewohnern und Besuchern neue Möglichkeiten. Die Finanzierung kultureller Projekte bleibt gesichert, und Barrierefreiheitsmaßnahmen schreiten voran. Größere Infrastrukturvorhaben wie die komplette Elektronachrüstung des Bergischen Museums harren jedoch noch eines klaren Fertigstellungstermins.






