17 June 2026, 17:28

Bauunternehmer aus Bochum wegen Millionen-Steuerhinterziehung verurteilt

HZA-DO: Untersuchungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit führen zu Haftstrafen / BGH verwirft Berufung gegen Urteile als unbegründet

Bauunternehmer aus Bochum wegen Millionen-Steuerhinterziehung verurteilt

Ein Bauunternehmer und ein Komplize aus Bochum sind wegen Steuerhinterziehung und Schwarzarbeit verurteilt worden. Im Mittelpunkt des Falls standen nicht gezahlte Sozialabgaben und Lohnsteuern in Höhe von insgesamt 2,5 Millionen Euro. Beide Angeklagten legten später erfolglos Berufung gegen ihre Urteile ein.

Die Ermittlungen begannen 2019, als die Finanzermittlungsgruppe für Schwarzarbeit beim Hauptzollamt Dortmund und die Steuerfahndung Bochum ein Verfahren einleiteten. Der Unternehmer hatte Mitarbeiter schwarz beschäftigt und gefälschte Rechnungen genutzt, um das System zu verschleiern. Dadurch entstanden dem Staat erhebliche Steuerausfälle und nicht abgeführte Sozialbeiträge.

Am 20. März 2024 verkündete das Landgericht Bochum das Urteil: Der Bauunternehmer erhielt eine Haftstrafe von zwei Jahren und neun Monaten, der Komplize wurde zu einem Jahr und drei Monaten verurteilt.

Beide Angeklagten fochten die Verurteilungen an, doch der Bundesgerichtshof wies ihre Revisionen zurück. Das Gericht bestätigte, dass die ursprünglichen Strafen gerechtfertigt seien.

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Mit der Abweisung der Rechtsmittel ist das Verfahren nun abgeschlossen. Der Unternehmer und sein Komplize müssen ihre Haftstrafen antreten. Durch die Machenschaften entstanden dem Staat Verluste in Höhe von 2,5 Millionen Euro an Steuern und Sozialabgaben.

Quelle