11 April 2026, 06:02

Astragon Development startet Seafarer: The Ship Sim und gründet Betriebsrat

Gruppe von Menschen auf einer Bühne mit einem Banner "Berlin as Fuck", Lautsprechern, Mikrofonen und einer feiernden Menge unten.

Astragon Development startet Seafarer: The Ship Sim und gründet Betriebsrat

Astragon Development, eines der ältesten Spieleentwicklerstudios Deutschlands, hat Seafarer: The Ship Sim im Early Access veröffentlicht. Der Start fällt zusammen mit der Gründung eines neuen Betriebsrats am Standort Hamm. Zudem spielte staatliche Förderung eine zentrale Rolle bei der Entwicklung des Spiels: 1,8 Millionen Euro flossen aus dem Bundesprogramm für Games-Förderung.

Das Studio, ursprünglich unter dem Namen Independent Arts bekannt, wurde im Mai 2023 von der Astragon Group übernommen. Fast zwei Jahre später erfolgte die Umbenennung in Astragon Development. Das Unternehmen ist auf Simulationsspiele spezialisiert, darunter Titel wie Police Simulator und Firefighting Simulator: Ignite.

Seafarer: The Ship Sim erschien am 7. Oktober 2025 auf Steam zum Preis von 24,99 Euro. Die Produktion wurde maßgeblich durch die Bundesförderung für Computerspiele unterstützt, die 1,8 Millionen Euro beisteuerte. Zeitgleich mit dem Release gründeten Mitarbeiter am Standort Hamm Anfang Oktober einen dreiköpfigen Betriebsrat.

Dieser Schritt spiegelt einen branchenweiten Trend wider: In den vergangenen 24 Monaten hat sich die Zahl der Betriebsräte in der deutschen Spieleindustrie mehr als verdoppelt. Die Muttergesellschaft von Astragon Development, die Astragon Group, war ihrerseits Anfang 2022 von der britischen Firma Everplay Group übernommen worden. Mit rund 100 Beschäftigten zählt das Unternehmen heute zu den drei größten Arbeitgebern der Spielebranche in Nordrhein-Westfalen.

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Der Start von Seafarer: The Ship Sim markiert für Astragon Development eine neue Phase – sowohl in puncto Spielveröffentlichungen als auch bei der Mitbestimmung am Arbeitsplatz. Während der Standort Hamm nun über einen offiziellen Betriebsrat verfügt, unterstreicht die 1,8-Millionen-Förderung die anhaltenden Investitionen der Bundesregierung in die deutsche Spieleindustrie.

Quelle