Ahrtalbahn: Wiederaufbau nach Flut 2021 macht Fortschritte bis 2025
Luitgard RitterBau der Ahrtalbahn nach Plan - Arbeiten am Oberbau - Ahrtalbahn: Wiederaufbau nach Flut 2021 macht Fortschritte bis 2025
Die Ahrtalbahn wird nach den verheerenden Fluten von 2021 schrittweise wiederaufgebaut. Die Arbeiten am Oberbau und an der Elektrifizierung kommen voran, wobei wichtige Abschnitte bis Ende 2025 wieder in Betrieb genommen werden sollen. Bis dahin müssen Fahrgäste während der Bauphasen auf Schienenersatzverkehr mit Bussen ausweichen.
Die Flutkatastrophe im Sommer 2021 hatte weite Teile der Ahrtalstrecke zerstört. Seit Ende 2021 verkehren zwar wieder Züge zwischen Remagen und Walporzheim, doch der Rest der Strecke befindet sich noch immer in der Reparatur.
Zwischen Walporzheim und Ahrbrück waren die Schäden so gravierend, dass der Wiederaufbau fast einem Neubau gleichkommt. Von den 885 benötigten Masten für die Oberleitungen zwischen Remagen und Ahrbrück sind die meisten bereits aufgestellt; die Arbeiten sollen bis Mitte Oktober abgeschlossen sein.
Ein weiterer wichtiger Schritt steht in den Herbstferien an: Dann werden die Oberleitungen zwischen Remagen und Walporzheim montiert. In Bad Neuenahr werden zudem die Bahnsteige fertiggestellt und eine Weiche erneuert. Während der Bauarbeiten kann kein Zugverkehr stattfinden – stattdessen bringen Busse die Fahrgäste ans Ziel.
Die vollständige Strecke von Remagen bis Ahrbrück soll bis Ende 2025 wieder befahrbar sein. Der Wiederaufbau der Ahrtalbahn schreitet stetig voran, und wichtige Meilensteine rücken näher. Sobald die Arbeiten abgeschlossen sind, wird die wiederhergestellte Bahnlinie Gemeinden verbinden, die seit der Flut 2021 abgeschnitten waren. Bis dahin sorgen Ersatzverkehre dafür, dass Fahrgäste auch in der letzten Phase der Bauarbeiten mobil bleiben.






