09 May 2026, 16:01

Aachener Zoll deckt massenhaften Heizöldiesel-Betrug bei Autofahrern auf

Rotes Schild mit weißer Schrift, das davor warnt, Autos aufzufüllen, während die Motoren laufen, Öl- oder Gaslampen brennen oder Insassen rauchen.

Aachener Zoll deckt massenhaften Heizöldiesel-Betrug bei Autofahrern auf

Zollbeamte in Aachen haben einen Anstieg der illegalen Nutzung von Heizöl als Kraftstoff bei Fahrzeugbesitzern aufgedeckt. Bei diesem als „Heizöldiesel-Betrug“ bekannten Vorgehen wird Heizöl statt Diesel im Motor verbrannt. Die Behörden warnen, dass dies nicht nur gegen das Gesetz verstößt, sondern auch schwere Motorschäden und höhere Emissionen zur Folge haben kann.

Heizöl ist chemisch dem Diesel sehr ähnlich, enthält jedoch einen roten Farbstoff, der es als nicht für den Straßenverkehr bestimmt kennzeichnet. Dennoch versuchen einige Autofahrer, die Kraftstoffsteuer zu umgehen, indem sie ihr Fahrzeug mit Heizöl betanken. Bei Routinekontrollen entnehmen die Aachener Zollbeamten nun Kraftstoffproben, um den Farbstoff nachzuweisen und Betrugsfälle zu bestätigen.

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Ein Fahrer wurde überführt, nachdem er den Dieselfilter seines Fahrzeugs übermalt hatte, um das illegale Heizöl zu vertuschen. Wird Heizöl im Tank festgestellt, wird der gesamte Tankinhalt versteuert – selbst wenn nur noch eine geringe Menge vorhanden ist. Wer in solchen Fällen der Steuerhinterziehung überführt wird, muss mit Strafen von bis zu fünf Jahren Haft oder hohen Geldbußen rechnen.

Das Zollamt Aachen verzeichnet eine zunehmende Zahl solcher Vorfälle. Die Behörde rät allen Bürgern mit Fragen oder Bedenken, sich für eine Klärung an sie zu wenden.

Die verschärften Kontrollen unterstreichen die Risiken, die mit der Verwendung von Heizöl in Fahrzeugen verbunden sind. Täter müssen mit empfindlichen Strafen, möglichen Haftstrafen und der vollständigen Versteuerung ihres Tanks rechnen. Die Behörden setzen ihre Überwachung und Durchsetzung der Vorschriften fort, um weitere Betrugsfälle zu verhindern.

Quelle