Aachener Projekt hilft seit zehn Jahren jungen Geflüchteten beim Start in Deutschland
Klemens GorlitzAachener Projekt hilft seit zehn Jahren jungen Geflüchteten beim Start in Deutschland
Ein Projekt in Aachen unterstützt seit zehn Jahren junge Migrantinnen und Migranten beim Ankommen in Deutschland. Unter dem Namen "Jugendsozialarbeit mit jungen Geflüchteten" begleitet es Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 27 Jahren. Die Initiative bietet Sprachkurse, Berufsberatung und ein unterstützendes Umfeld für alle, die sich in Schule, Arbeitswelt oder unsicheren Übergangsphasen zurechtfinden müssen.
Das Programm umfasst täglichen Deutschunterricht, der auf verschiedene Sprachniveaus zugeschnitten ist. Neben dem Sprachkurs gibt es berufspraktische Workshops, die handwerkliche Fähigkeiten und Selbstvertrauen stärken. In einem sicheren und einladenden Rahmen können die Teilnehmenden ihre Stärken entdecken und sich mit Gleichaltrigen vernetzen.
Auch Ferienkurse gehören zum Angebot – an der jüngsten Herbstferienaktion nahmen 16 junge Menschen teil. Die Kontinuität des Projekts, gesichert durch stabile Finanzierung und ein festes Team, ist entscheidend für seine langfristige Wirkung. In diesem Jahr fließen unter anderem 97.000 Euro vom nordrhein-westfälischen Ministerium in die Förderung, zusätzlich unterstützt wird das Vorhaben vom Landschaftsverband Rheinland (LVR).
Die Teilnehmerwerbung erfolgt über Kooperationen mit Berufskollegs und dem Kommunalen Integrationszentrum. Kürzlich besuchte Josefine Paul, Landesministerin für Kinder, Jugend und Integration, das Projekt, um sich vor Ort ein Bild von der Arbeit zu machen.
Die Aachener Initiative bleibt eine verlässliche Anlaufstelle für junge geflüchtete Frauen und Männer in den Bereichen Bildung, Beruf und gesellschaftliche Integration. Mit zehn Jahren Erfahrung ist sie eine feste Größe für alle ab 15 Jahren. Dank gesicherter Finanzierung und enger Zusammenarbeit mit lokalen Partnern bleiben die Angebote auch in Zukunft zugänglich.






