30 April 2026, 00:07

36 neue FLIRT-XL-Züge revolutionieren das S-Bahn-Netz Rhein-Ruhr bis 2029

Plakat mit einem Zug in der Mitte auf einem hellgelben Hintergrund mit schwarz-weißem Karomuster, Text lautet "Schweizerische Nordbahn in Baden, Deutschland" in fetter schwarzer Schrift mit einem dekorativen Rahmen.

36 neue FLIRT-XL-Züge revolutionieren das S-Bahn-Netz Rhein-Ruhr bis 2029

Das S-Bahn-Netz Rhein-Ruhr erhält bis Ende 2029 36 neue FLIRT-XL-Züge

Der Schweizer Triebwagenhersteller Stadler wird die modernen Fahrzeuge an die VIAS Rail GmbH liefern, die den Zuschlag für den Betrieb zentraler Strecken in der Region erhalten hat. Mit der Aufrüstung sollen Komfort, Barrierefreiheit und Kapazität für die Fahrgäste deutlich verbessert werden.

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Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) hatte der VIAS Rail GmbH den Auftrag für die Linien S 5, S 8 und RE 41 erteilt. Neben dem Betrieb übernimmt das Unternehmen auch Wartung und Instandhaltung der Züge. Die deutsche Niederlassung von Stadler, geleitet von Geschäftsführer Jure Mikolčić, wird die dreiteiligen Fahrzeuge mit einer Länge von etwa 70 Metern und 180 Sitzplätzen pro Einheit ausliefern.

Die FLIRT-XL-Züge tragen eine grün-weiße Lackierung, die zum Corporate Design der Rhein-Ruhr-S-Bahn passt. Konzipiert für Effizienz, verfügen sie über sechs breite Türen pro Seite sowie geräumige Mehrzweckbereiche. Diese ermöglichen ein schnelleres Ein- und Aussteigen und bieten zusätzlichen Platz für Rollstühle, Fahrräder, Kinderwagen und Gepäck. Zudem sind alle 36 Einheiten mit Toiletten ausgestattet.

Der Fahrgastbetrieb auf den Linien S 5 und S 8 soll im Dezember 2029 aufgenommen werden, die Linie RE 41 folgt ein Jahr später, im Dezember 2030. Mikolčić betonte, wie stolz Stadler darauf sei, die Modernisierungsbemühungen des VRR zu unterstützen, und hob die Rolle der neuen Züge bei der Aufwertung des öffentlichen Nahverkehrs in der Region hervor.

Die FLIRT-XL-Flotte ersetzt ältere Wagen und bietet eine höhere Zuverlässigkeit sowie ein verbessertes Fahrgasterlebnis. Durch die gestiegene Kapazität und Barrierefreiheit sollen die Züge den wachsenden Anforderungen im Rhein-Ruhr-Netz gerecht werden. Die vollständige Indienststellung wird bis Ende 2030 abgeschlossen sein.

Quelle