16 April 2026, 16:01

11-Euro-Diebstahl eskaliert: Mann schleift Sicherheitsmann mit Auto mit

Ein Polizeiwagen steht auf der Straße vor einem Geschäft mit Glaswänden und -türen, an denen Stangen und Schilder mit Text angebracht sind. Im Inneren des Geschäfts sind Lampen und andere Gegenstände zu sehen.

11-Euro-Diebstahl eskaliert: Mann schleift Sicherheitsmann mit Auto mit

Ein Mann muss sich vor dem Landgericht Köln wegen des Diebstahls von Sanitärteilen im Wert von 11 Euro aus einem Baumarkt in Hürth verantworten. Der Fall nimmt eine ernste Wendung, nachdem der Angeklagte angeblich sein Auto als Waffe eingesetzt haben soll, um einen Sicherheitsmitarbeiter mitzuschleifen und dabei zu verletzen. Der Prozess beginnt am 23. Oktober 2025.

Der Vorfall ereignete sich, als der Beschuldigte die Sanitärkomponenten im Wert von 11 Euro in seinen Einkaufswagen legte. An der Kasse bezahlte er zwar andere Artikel, scannten die versteckten Waren jedoch nicht. Als er den Laden verließ, stellte ihn ein Ladendetektiv zur Rede, um den Diebstahl zu verhindern.

Statt stehen zu bleiben, stieg der Mann in sein Auto und gab Gas. Der Sicherheitsmitarbeiter, der sich noch am Fahrzeug festhielt, wurde mitgeschleift und erlitt Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Beschuldigten nun schweren Raub und räuberische Erpressung vor – mit der Begründung, sein Auto sei während der Flucht zu einem "gefährlichen Werkzeug" geworden.

Die Staatsanwaltschaft Köln führt die Ermittlungen; der Prozess findet vor dem Amtsgericht Köln statt. Bei einer Verurteilung droht dem Mann eine Haftstrafe von bis zu fünf Jahren.

Die Verhandlung beginnt am 23. Oktober 2025 am Landgericht Köln. Im Verfahren wird sowohl der Diebstahl als auch die anschließende gewaltsame Konfrontation aufgearbeitet. Das Urteil wird entscheiden, ob der Angeklagte für sein Handeln eine Gefängnisstrafe erhält.

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