16 April 2026, 04:01

100 Kinder gründen in Wuppertal ihre eigene Mini-Stadt mit Demokratie und Gesetzen

Schwarzes und weißes Foto einer Gruppe junger Jungs, die auf einem Bürgersteig stehen, umgeben von Fahrrädern, Fahrzeugen, Bäumen, Pfählen und Gebäuden.

100 Kinder gründen in Wuppertal ihre eigene Mini-Stadt mit Demokratie und Gesetzen

100 Kinder bauen in Wuppertal ihre eigene Stadt

Eine Gruppe von 100 Kindern zwischen acht und zwölf Jahren hat in Wuppertal eine eigene Stadt errichtet. Innerhalb der vergangenen Woche entwarfen sie Straßen, Betriebe und sogar eine Regierung – alles, um zu erleben, wie Demokratie und städtisches Leben in der Praxis funktionieren. Das Projekt, organisiert von der Katholischen jungen Gemeinde (KjG), ermöglicht es den jungen Teilnehmenden, über Gesetze, Steuern und Stadtregeln abzustimmen – ganz wie Erwachsene.

Die Kinderstadt verfügt über eigene Gesetze, Verkehrssysteme und gewählte Amtsträger. Sie beschlossen, Verkehrsschilder und Ampeln aufzustellen, um für Ordnung auf ihren Straßen zu sorgen. Wer ein Tretauto fährt, braucht sogar einen speziellen "Führerschein" – genau wie in einer echten Stadt.

Jedes Kind nimmt an direkter Demokratie teil und stimmt über wichtige Entscheidungen ab. Aktuelle Debatten drehten sich etwa darum, ob Steuern gesenkt oder neue Projekte finanziert werden sollen. Ihre Arbeit beschränkt sich nicht auf die Politik: Sie betreiben auch Unternehmen, setzen Regeln durch und verwalten Behörden.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Den Abschluss bildet ein "Staatsempfang", bei dem lokale Politikerinnen und Politiker die Kinderstadt besuchen. Über das Projekt berichtet zudem das Bergische Land Lokal am 24. Oktober 2025 um 19:30 Uhr in seinen Nachrichten.

Die Initiative vermittelt den Kindern praktische Erfahrungen in zivilgesellschaftlichem Engagement und Teamarbeit. Indem sie ihre eigene Gesellschaft gestalten, lernen sie, wie Gesetze, Steuern und öffentliche Dienstleistungen funktionieren. Die Organisatorinnen und Organisatoren hoffen, dass das Erlebnis ein lebenslanges Interesse an Demokratie und Gemeinschaftsleben weckt.

Quelle